Unser Motiv |
||
Lothar Krauss ist Mitinitiator der Gemeindeberatung des BFP. Er war wesentlicher Ideengeber |
||
Motivation zur Gemeindeberatung
|
||
von Pastor Lothar Krauss |
||
Das Erbe pflegen
|
||
Wir tun damit aber nichts neues. In unserem Gemeindebund haben wir uns von Anfang an unterstützt, besucht und einander vielfältig gedient. Da war Zeit füreinander, ein offenes Ohr und ein offenes Herz. Unsere Vätergeneration, die einen herausragenden Pionierdienst in der Gründung und im Aufbau von Gemeinden geleistet hat, konnte so viel zur Entwicklung des BFP beitragen und manche gemeindliche Krise abgefangen. Dieses Erbe gilt es fortzuführen. Das Angebot der Gemeindeberatung ist nur ein Beitrag dazu. Dass wir einander brauchen ist unsere Identität als BFP und unsere Zukunft hängt daran, in wie weit wir uns füreinander einsetzen. |
||
Die Einheit wahren
|
||
In der Schrift wird Gemeinde mit anschaulichen Bildern verglichen. Ich greife zu dem des Tempels. Viele Steine, aber ein Gebäude. Der einzelne Stein kann beim besten Willen nicht der Tempel sein. Auch wenn er noch so schön gearbeitet ist. Es braucht viele weitere Steine und jeder muss bereit sein, sich an seinem Platz einmauern zu lassen, verbindlich zu werden, eine Einheit zu bilden. Das ist herausfordernd in einer Generation, die den Individualismus so hoch hält. Manche Gemeinde wird aus Mangel an dieser Verbundenheit nie zum Tempel werden, leider. Wir brauchen einander, das ist unsere Bestimmung. Auch wenn wir noch so herausragend beschenkt sind. Jede besondere Gabe ist immer auch Aufgabe. Auch über unsere Ortsgemeinde hinaus, das dürfen wir auf keinen Fall aufgeben. |
||
Gemeinden verantwortlich leiten
|
||
Sich von einem anderen „Fachmann“ einmal „in die Karten“ sehen zu lassen ist kein Zeichen von Schwäche, sondern von Stärke. Es ist mit einem regulären TÜV-Termin vergleichbar: der Fachmann betrachtet sich das Fahrzeug und bestätigt den guten Zustand. Manchmal findet er bei seiner sorgfältigen Prüfung auch einen Defekt, der zu einem Sicherheitsrisiko werden könnte. Das ist dann keine Schande sondern ein Schutz! Der Fahrzeughalter zeigt mit seinem Gang zum TÜV Verantwortlichkeit gegenüber seinen Mitfahrern und den weiteren Teilnehmern des Straßenverkehrs. Ganz gleich wie „fit“ er selbst im Umgang mit Autos ist. Dieser TÜV ist für mich persönlich und gemeindlich seit vielen Jahren „normal“. Und es hat mich und uns immer weiter gebracht. Um es in unserem Bild zu sagen: Wenn man erst zum TÜV geht, nachdem man einen Unfall hatte, ist es zu spät. |
||
(C) 2008 - Alle Rechte vorbehalten |
||