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 GEMEINDEBERATUNG
Praktische Schritte
Unser Motiv

UNSER MOTIV
 

Lothar Krauss ist Mitinitiator der Gemeindeberatung des BFP. Er war wesentlicher Ideengeber
im Aufbau dieses Dienster und leitete die Gemeindeberatung von der Gründung im Jahre 2002 bis 2009.




Motivation zur Gemeindeberatung

von Pastor Lothar Krauss

Blühende Gemeinden

Davon träume ich, träumen wir in der Gemeindeberatung für unseren Bund. Gemeinden die gesund sind und deren Leiter und Mitarbeiter harmonisch und engagiert zusammenarbeiten. Gemeinden mit einem Klima, dass geistlich, offen, dynamisch und tröstend ist. Die im Chaos unserer Welt Orientierung bieten. Die „mit dem Kopf im Himmel“ und „beiden Beinen auf der Erde“ sind. Mit einer Leidenschaft für Gott und einem offenen Herzen für Menschen. Gemeinden, die unser unveränderbares Evangelium in verständlichen Worten einer verlorenen Generation sagen. Die zweckmäßige Strukturen haben, in der liebevolle Beziehungen zu konkreten Taten reifen. Deren Leiter die Gemeindeleute so fördern und ermutigen, dass sie entsprechend ihrer Berufung leben und dienen. Davon träumen wir nicht nur, dafür arbeiten wir auch in der Gemeindeberatung des BFP. Wir, das sind zur Zeit 30 Personen unseres Bundes, die gemeinsam in 2004 etwa 60 Gemeinden und Leiterkreisen und Pastoren zur Seite standen.




Das Erbe pflegen

Wir tun damit aber nichts neues. In unserem Gemeindebund haben wir uns von Anfang an unterstützt, besucht und einander vielfältig gedient. Da war Zeit füreinander, ein offenes Ohr und ein offenes Herz. Unsere Vätergeneration, die einen herausragenden Pionierdienst in der Gründung und im Aufbau von Gemeinden geleistet hat, konnte so viel zur Entwicklung des BFP beitragen und manche gemeindliche Krise abgefangen. Dieses Erbe gilt es fortzuführen. Das Angebot der Gemeindeberatung ist nur ein Beitrag dazu. Dass wir einander brauchen ist unsere Identität als BFP und unsere Zukunft hängt daran, in wie weit wir uns füreinander einsetzen.




Die Einheit wahren

In der Schrift wird Gemeinde mit anschaulichen Bildern verglichen. Ich greife zu dem des Tempels. Viele Steine, aber ein Gebäude. Der einzelne Stein kann beim besten Willen nicht der Tempel sein. Auch wenn er noch so schön gearbeitet ist. Es braucht viele weitere Steine und jeder muss bereit sein, sich an seinem Platz einmauern zu lassen, verbindlich zu werden, eine Einheit zu bilden. Das ist herausfordernd in einer Generation, die den Individualismus so hoch hält. Manche Gemeinde wird aus Mangel an dieser Verbundenheit nie zum Tempel werden, leider. Wir brauchen einander, das ist unsere Bestimmung. Auch wenn wir noch so herausragend beschenkt sind. Jede besondere Gabe ist immer auch Aufgabe. Auch über unsere Ortsgemeinde hinaus, das dürfen wir auf keinen Fall aufgeben.




Gemeinden verantwortlich leiten

Sich von einem anderen „Fachmann“ einmal „in die Karten“ sehen zu lassen ist kein Zeichen von Schwäche, sondern von Stärke. Es ist mit einem regulären TÜV-Termin vergleichbar: der Fachmann betrachtet sich das Fahrzeug und bestätigt den guten Zustand. Manchmal findet er bei seiner sorgfältigen Prüfung auch einen Defekt, der zu einem Sicherheitsrisiko werden könnte. Das ist dann keine Schande sondern ein Schutz! Der Fahrzeughalter zeigt mit seinem Gang zum TÜV Verantwortlichkeit gegenüber seinen Mitfahrern und den weiteren Teilnehmern des Straßenverkehrs. Ganz gleich wie „fit“ er selbst im Umgang mit Autos ist. Dieser TÜV ist für mich persönlich und gemeindlich seit vielen Jahren „normal“. Und es hat mich und uns immer weiter gebracht. Um es in unserem Bild zu sagen: Wenn man erst zum TÜV geht, nachdem man einen Unfall hatte, ist es zu spät.
Von diesem BFP träumen wir: blühende Gemeinden mit Bienen, die Blüten bestäuben und befruchten, damit unsere Gemeinden nicht nur schön blühen sondern auch Frucht bringen.




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